Wir starten zu einer stimmungsvollen Osterreise an den romantischen Main und in den sagenumwobenen Spessart. Freuen wir uns auf idyllische Landschaften, märchenhafte Schlösser und barocke Prachtbauten.
Der Anreisetag führt uns über Kassel nach Bad Orb. Mit einer gut erhaltenen Stadtbefestigung und vielen liebevoll renovierten Fachwerkhäusern lohnt sich ein Besuch. Wir erkunden die Innenstadt und besuchen das Gradierwerk, Technikdenkmal und Inhalatorium. Im Anschluss Weiterfahrt ins familiengeführte Landhotel Spessartruh. In seiner landschaftlichen Geschlossenheit ist das Hafenlohrtal unübertroffen, eine Idylle und nur mäßig bewohnt.
Wir durchfahren am zweiten Reisetag das reizvolle Tal und sehen, wie sich die steilen Flanken von der Talsohle zum Teil auf 500 Meter hinaufziehen. Mit Lohr am Main erleben wir heute eine besondere Stadt, die einfach märchenhaft ist: Es erwarten uns typisch fränkische Fachwerkhäuser und historische Bauwerke, das Kurmainzer Schloss, in dem einst Schneewittchen lebte, eine an Werktagen pulsierende Fußgängerzone mit mannigfaltigen Einkaufsmöglichkeiten, zahlreichen Cafés und urigen Gaststätten.
Der dritte Reisetag führt in die Bischofsstadt Würzburg. Das Gesamtbild der Stadt wird von der mittelalterlichen Festung Marienberg beherrscht. Ihr zu Füßen steht die fürstbischöfliche Residenz, eine der großartigsten Schlossbauten des Barocks mit einem wunderschönen Park. Hier finden wir auch den architektonischen Höhepunkt der Residenz, das von Balthasar Neumann entworfene Treppenhaus. Eine der groß artigsten Raumschöpfungen überhaupt, die im Profan bau je gelangen. Nach der Führung haben wir Zeit, uns zu stärken und die schöne Stadt zu erkunden.
Am vierten Reisetag unternehmen wir eine Rundfahrt durch den Spessart. Ein Höhepunkt des Tages ist der Besuch des romantischen Wasserschlosses Mespelbrunn. Berühmt wurde es als Filmkulisse für „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Liselotte Pulver. Dank seiner abgeschiedenen Lage blieb es über Jahrhunderte unversehrt und präsentiert sich noch heute in seiner ursprünglichen Form.
Der Rückreisetag führt uns nicht ganz so früh wieder zurück in die Heimatorte.